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Moorhuhn und die Dotcom-BlaseEs gibt viele Spekulationen über die Ursachen und Auswirkungen der Dotcom-Blase im Jahr 2000. In der letzten Woche kamen Analysten aber auf einen wahrhaftig interessanten Lösungsansatz. Sie versuchten den Einfluss von Computerspielen auf die Arbeitsleistungen von EDV-Angestellten im gesamtwirtschaftlichen Kontext zu verstehen und fanden hierbei interessante Parallelen.
Im Jahr 2000 erlangte der IT-Markt seinen Höhepunkt. Es folgte eine ungeheuere Katastrope; tausende Unternehmen mussten weltweit schließen, da die Börsenkurse ins Bodenlose fielen und das Vertrauen in EDV-Unternehmen verschwand.
Im selben Jahr wurde das Spiel "Moorhuhn" veröffentlicht, welches großteils von Büro- und EDV-Angestellten gespielt wurde. Volkswirtschaftswissenschaftlich gesehen könnte dies zu einer Veränderung des Kosten-/Leistungsverhältnisses für IT-Leistungen geführt haben und somit den Grundstein für das Platzen der Dotcom-Blase gelegt haben.
Die Dotcom-Blase und die Veröffentlichung von Moorhuhn:
Ob diese Analyse stimmt ist naturgemäß schwer zu sagen. Für die meisten hört sich dies wie ein Scherz an, jedoch sollte man nicht vergessen, dass Computerspiele wirklich die Arbeitsleistung senken können. Auch Leistungssenkungen von nur 10% bei allen Mitarbeitern können gefährlich für eine gesamte Branche werden, da in vielen Branchen nur eine sehr geringe Preiselastizität gegeben ist.
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